… les ich doch gestern auf der Titelseite vom Spiegel „Das unheimliche Comeback der Atomkraft“. Was bitte, soll der Scheiß? Wir in Deutschland haben ja Energie im Überfluß und können es uns daher leisten wählerisch zu sein. Wir bezahlen ja auch nicht schon genug für unsere Energie. Merkwürdigerweise ist die aber fast überall billiger als bei uns. Ok mit ‘nem Bettler kann man Deutschland NOCH nicht vergleichen aber mit einem durchaus gut verdienenden Menschen der Mittelschicht schon. So jetzt stellt sich mal jeder einen Nachbarn vor der ganz gut lebt der aber eben keiner der Aldi Brüder ist. Und jetzt stelle man sich diesen Menschen vor wie er sagt „ich esse nur Beluga-Kaviar“ Wirkt irgendwie befremdlich, ist es auch! Aber genau so stellen wir uns im Bezug auf Energie an. Nur vom feinsten, leisten können wir uns das aber nicht, das kann auch sonst keiner! Klasse statt Masse, ja dann wird der Strom teuer, weil die Alternativen leider am unteren Ende der Effizienzskala rangieren. Dann müssen wir eben Strom sparen, nur durch sparen ist noch keiner Reich geworden. Oh man, wir sollten die Erderwärmung herbeisehnen dann sinken wenigstens unsere Heizkosten, und ein paar Südseeatolle unter den Meeresspiegel. Shit Happens! Erderwärmung, das ist ja auch böse, warum eigentlich? Wir ziehen den Nutzen daraus, darum gilt es das auch zu verhindern! Was kümmert’s mich wenn die Afrikaner nur noch Wüste um sich haben und die Samoaner die Rückkehr des Lebens in den Ozean proben, die interessieren doch sonst auch keinen!
Menschen und Persönlichkeitsrechte für Tiere?
Donnerstag, 12 Juni, 2008Also für mich hört sich die ganze „Sind Schimpansen Menschen?“ Debatte immer etwas nach „wir haben sonst keine Probleme“ an. Klar Tierversuche sind grausam und gehören aus meiner Sicht verboten. Aber das wars dann auch! Meiner Ansicht nach ist eine Vermenschlichung von Tieren ein ernstes psychisches Problem und der Ausdruck von mangelnder Abgrenzungsfähigkeit. Der Mensch unterscheidet sich vom Tier durch die Fähigkeit zu abstrahieren, genau diese Fähigkeit führt dann auch dazu Tiere zu vermenschlichen oder als Erziehungsberechtigte für einen Schimpansen eingesetzt werden zu wollen. Wie wärs mal mit selber Ficken, Frau Stibbe, und ein eigenes Kind machen das darf man dann automatisch erziehen und man muß nicht einen armen Affen damit beleidigen, ihn wie einen Menschen behandeln zu wollen. Furchtbar! Ein weiterer Unterschied zwischen Menschen und Tieren ist das nur der Mensch sich Gedanken um andere Spezies macht, ein Affe tut das nicht!
Uri Geller, die Ikone des Jugendschutzes
Donnerstag, 7 Februar, 2008Am Dinstag Abend dachte ich mal wieder ich bin im falschen Film! Gut das denke ich ständig aber egal. Nach Dr. House wollte ich Switch gucken und hatte das Pech das die showgewordene Zuschauerverarsche, genannt „The next Uri Geller“ noch lief. Ich sehe grade wie sich Farid ein Elektronagelgerät an die Schläfe setzt und abdrückt. Da kommt auch schon der Namensgeber der Show angelaufen und schimpft Farid aus. Er könne so etwas doch nicht vor kleinen Kindern machen die zuhause zuschauen… Wie bescheuert is das denn? Dieser Vorfall ist exemplarisch für, wie ich meine, falsch verstandenen Jugendschutz. Leider greift das in unserem Land immer weiter um sich. Jetzt mal ganz ehrlich, wer meint das Uri Geller an der Stelle prinzipiell Recht hat der sollte sich mal Gedanken über seine Erziehungsmethoden machen! Wer seine Kinder vom Fernseher erziehen lässt brauch sich nicht wundern wenn aus den Bälgern nix wird! Wer lässt denn sowas unbesprochen im Raum stehen? Es kann doch nicht der richtige Weg sein Kinder nichts gefährliches und/oder Dummes sehen zu lassen um eine Gefährdung der Kleinen durch Nachahmung auszuschließen, woher sollen Kinder dann erfahren was gefährlich ist? Eigentlich kann es doch nicht anders laufen als Kindern grade gefähliche Dinge zu zeigen und sie über die Gefahren aufzuklären! Ganz abgesehen davon sind Kinder keine Automaten die stupide alles nachmachen was sie sehen. Der einzige Nachteil daran sich mit seinen Kindern auseinanderzusetzen ist das es Zeit kostet. Da kann man nicht mehr den ganzen Abend irgendwelche Gerichtsshows gucken und Bier in sich reinfüllen. Selbiges gilt, was mich an geht, auch für Killerspiele, ein normal veranlagtes Kind wird nicht einfach so auf die, „ich mach jetzt mal Counter Strike in der Schule“, Idee kommen! Da gehört mehr dazu einen Menschenzum Amoklauf zu bringen! Meißtens ist es soziale Ausgrenzung und ständige Repressalien durch Mitschüler die dazu führen das jemand austickt. Computerspiele lassen sich eben nur viel leichter verbieten als verbale Grausamkeiten die es in JEDER Schulklasse gibt. Nacher heucheln die überlebenden Mitschüler dann immer irgend einen Scheiß in die Kamera, von wegen sie kannten den Amokläufer ja so gar nicht, er war ja immer ruhig und ein guter Kumpel. Klar soweit, haltet euer Maul! Ich weiß wovon ich rede! Vielleicht hättet ihr euren Kumpel dann mal besser nicht jeden verdammten Tag zur Hölle gemacht und vielleicht sollten die Damen und Herren Psychologen und Politiker mal ihr Gehirn benutzen als ständig einen unreflektierten Einheitsbrei von sich zu geben. In diesem Sinne, fickt euch ihr „Kinder vom Fernseher erziehen lasser“ und Ihr heuchlerisches Volk von „Mitschüler zum Amoklauf treiber“!
Ich hasse auch dumme Menschen im Zug!
Freitag, 1 Februar, 2008Montag Morgen 8:31. Mein ICE rollt planmäßig in den Bahnhof. Die Tür bleibt in relativer Nähe zu mir stehen. Der Zug ist wie immer brechend voll aber eigentlich findet man immer ein Plätzchen denk ich mir noch so. Beim einsteigen hat sich eine Frau vor mich gerängelt. Allerdings hat sie es nach dem einsteigen nicht mehr so eilig. Sie begutachtet in aller Ruhe die Reservierungsanzeigen über den Plätzen. Ich sehe wie der „Gegenverkehr“ alle offensichtlich freien Plätze besetzt. Mitten im Wagen angekommen entscheidet sich die Schnecke vor mir doch lieber ihr Glück im anderen Wagen zu versuchen und macht kehrt, super Idee! Ich dränge mich an der blöden Kuh vorbei und finde, oh Wunder, einen Platz am Tisch über dem keine Reservierung leuchtet. Ich frage in die Runde ob dieser Platz noch frei ist, ein Herr im grauen „mächtig Wichtig“ Anzug sagt JA. Ich feue mich und nehme Platz. Die Freude hält aber nur wenige Minuten. Dann kommt nämlich ein Herr der den Platz, auf dem der „mächtig Wichtig“ Anzugträger sitzt, reserviert hat. Der Herr möchte seinen Platz nun völlig zu Recht einnehmen. Daraufhin sagt der Business Kasper neben mir, der mir vorhin noch versicherte das der Platz auf dem ich nun sitze frei ist, dann müssen Sie aufstehen sie sitezn auf meinem Platz! Ich denk „pause, irgendwas muß ich grade verpasst haben“! Was bildet sich der Pisser ein? Ich guck ihn verständnislos an und frage ihn ob ich Chinesisch rede oder ob er der Deutschen Sprache nicht mächtig ist? Er guckt genau so verständnislos zurück und sagt ja da als ich gefragt hab war der Platz ja auch noch frei. Ich sage zu Ihm das genau da der Zeitpunkt gewesen war mir zu sagen das er den Platz auf dem ich jetzt sitze der Platz ist den er reserviert hat. Hmm aber das ist für so einen Business Kasper wohl zu kompliziert. Zwischenzeitlich hat sich der Herr mit der Reservierung entschieden lieber in den Speisewagen zu gehen. Schade eigentlich ich hätte das gern mal durchdiskutiert, gern auch mit dem Schaffner…
Ich hasse Montage immernoch!
Dienstag, 8 Mai, 2007Es ist 22:15 und ich kann endlich mal etwas abschalten. Ich hab heut’ früh schon gewusst das der Tag scheiße wird. Ich haste in lezter Minute auf den Bahnsteig um den blöden Zug noch zu erwischen, ich denke mir „grade noch geschafft“ da tönt es fröhlich aus dem Lautsprecher. „Der ICE blah blah blah hat wegen eines technischen Defektes heute 35min. Verspätung. Ich denk mir, welch Glück, wäre ich eine Minute später gekommen hätte ich den ICE von hinten betrachten können wie er grade den Bahnhof verlässt. Aber es kam ja anders. In den nächsten 30 min. hörte ich den lustigen Bahnsteigdurchsagen zu. Die mittendrin jeweils durch die nächste Durchsage unterbrochen wurden. Das putzige dabei war das der Informationsgehalt nicht existent war da alle Durchsagen ungefähr nach „Meine Damen und Herren an Gleis 4 der ICE 744 aus“ beendet wurden und die nächste Ansage wieder genau so anfing. Als ich dann im Zug saß und mein ipod mir Ohren volldudelte hörte ich dass der Lautsprecher im Zug etwas zu berichten wusste. Ich nehm’ die Kopfhörer ab und höre grade noch „…wegen einer Signalstörung um wenige Minuten verzögern“. Wenige Minuten meinte in diesem Zusammenhang ungefähr 20 Minuten. Irgendwann ging es dann weiter, kurz vor Mannheim mussten wir noch schnell einen planmäßigen ICE überholen lassen was auch noch mal 10 min. kostete und kurz vor Stuttgart fiel der Strom auf der Oberleitung aus. Alles in allem eine gelungene Anreise zur Arbeit an einem Montag Morgen.
Das idyllische Vorstadtleben an einem Samstag Nachmittag
Samstag, 28 April, 200717:00 Es ist schönes Wetter, Frauchen liest und ich dachte ich schreibe mal meine Eindrücke aus unserer, wie es im Neudeutsch so schön heißt, Hood. Bei unseren Nachbarn steht wieder das alberne, kleine, aufblasbare Planschbecken im Garten. Ein sicheres Zeichen dafür, dass die Tochter unserer Nachbarn mit ihrem Sohn zu Gast ist. Ich fragte mich heut Morgen schon warum ich das Gefühl hatte, in der Nähe des Oregon Vortex zu sein, jetzt weiß ich es. Gravimetrische Verzerrungen werden gemeinhin von großen Massen verursacht, so ist es auch hier. Die Tochter unserer Nachbarn wiegt geschätzte 210 kg und hat mindestens genau so viele Probleme wie Kilos. Wir haben uns also erwartungsvoll auf unsere Terasse gesetzt um die neuesten Beziehungsgeschichten zu hören, bis jetzt ist das aber eine herbe Enttäuschung. Normalerweise stehen um diese Zeit ihre Scheidungspläne auf der Tagesordnung, direkt gefolgt von ihrem Wunsch bei ihren Eltern einzuziehen. Heute scheint das entweder noch zu kommen oder es ist schon vorbei, schade! <br />Der Grill will mal wieder überhaupt nicht an gehen, dummes Ding! Naja dann mach ich eben mal wieder meine Napalm-Spezial Mischung. Währenddessen wickeln unsere Nachbarn ihren Enkel, wie immer auf der Terasse. Das führt bei ungünstigen Windverhältnissen dazu, dass wir uns auch ein Bild vom Windelinhalt des kleinen Rackers erriechen können. Besonders schön finde ich auch die lobenden Worte unserer Nachbarin über das Geschäft ihres Enkels: „Ja gucke mal, was für ein feines Scheißerchen du gemacht hast“. Es fehlt eigentlich nur noch, dass sie den Windelinhalt noch bildlicher beschreibt. Erwähnte ich, dass wir grade grillen wollten? Die Nachbarn von gegenüber müssen hellseherische Fähigkeiten haben, der Rasenmäher geht an und beschützt uns vor weiteren Eindrücken über die Fäkalien unseres Nachbarsenkels. Die Nachbarn 2 Häuser weiter waschen mal wieder auf der Straße vorm Haus die Steine ihres Gartenteiches, wie jedes Wochenende. Erwarten die Gold zu finden? Anders kann ich mir dieses Verhalten jedenfalls nicht erklären. Es sei denn die Goldfische im Teich sind Polyallergiker und brauchen ein klinisch reines Umfeld um überleben zu können. Irgendwie ist unser Grill krass drauf, die Holzkohle explodiert und schießt kleine glühende Splitter auf mich, mein Frauchen, den Tisch und den Laptop … jetzt hat er ein Brandloch. Es gibt unter Anderem „Bruzzler Grillschnecken“. Ich frage mich warum man Würstchen in eine Form bringt die in fertiger Form an ein Häufchen Kacke erinnert, vielleicht ja nur weil unsere Nachbarin vorhin so bilhaft davon erzählt hat. Unsere Nachbarn sind inzwischen zum Essen zusammengekommen und ihre Tochter hat sofort Level 3 erreicht. Es geht um ihr verkorkstes Privatleben und um ihren (Ex)Mann, der kleine hat schon wieder in die Hose geschissen, wieviel geben die dem zu essen? Ich wunderte mich schon, was hier die ganze Zeit so müffelt. Oma freut sich darüber, dass sich der kleine in die Hose geschissen hat. „… schöner Stinker …“. Inzwischen naht Level 4 der Familienidylle, der Sohn (noch zuhause wohnend) hat seine neue Freundin zum Essen abgeholt. Also wird gleich das übliche Kennenlernverhör losgehen, ich freu mich schon auf alle Details über Privatleben. Der Herr des Hauses hat eine sehr direkte Art. (Grade erfährt die neue Freundin dass der Neffe ihres Stechers, Ruven (wie kann man ein Kind nur Ruven nennen), ein hyperintelligentes Kind ist.) Zurück zum Verhör: Wenn ich lange genug zuhöre, erfahre ich bestimmt noch was sie beim Ficken ruft wenn sie kommt und ob sie Orgasmen vortäuscht oder nicht. Heute haben wir offensichtlich schon regen Bierkonsum hinter uns, unser Nachbar ist jetzt schon bei Fußballstammtischparolen. Es geht grade um Klose und Podolski. Diesen Level hatte ich erst für 22 Uhr erwartet und es ist grade mal 19:20. Ich fühle mich langsam genötigt die Terrasse zu verlassen. Die Jungs von den Teichnachbarn spielen auf der Straße, mich wundert warum die Mutter nicht ständig, wie sie es sonst tut, hinter den Jungs her rennt und versucht sie zur Vernunft zu bringen. Als ob man spielenden Vorschulkindern rationales Handeln vermitteln könnte. Wie es doch „Bullet Tooth Tony“ in „Snatch“ so schön sagte: „Man sollte nie unterschätzen wie berechenbar Beschränktheit ist …“. Die Mama läuft jetzt wieder wie ein Hund hinter den Jungs her und mahnt sie zur Vorsicht. Ich habs gewusst! Ich geh jetzt rein und entziehe mich dem ganzen Irrenhaus.
Spass mit den Verkehrsbetrieben
Donnerstag, 19 April, 2007…Bahnhof? Umsteigen!?… Dachte ich mir heut morgen als ich an der Bushaltestelle sitzend zusah, wie mein Bus gutgelaunt an mir vorbeifährt, ohne anzuhalten. Ich überleg noch kurz, ob ich vielleicht wieder vor mich hin geträumt hab und einfach vergessen hab einzusteigen, aber dem war nicht so. Also bleib ich hier halt noch eine halbe Stunde sitzen, ich hab ja nichts Besseres zu tun als an der bescheuerten Bushaltestelle rumzusitzen. Ich hatte echt Glück, dass mich wenigstens der folgende Bus mitgenommen hat, hätte er nämlich fast auch nicht getan. Hier im Büro angekommen, sah ich mich also gezwungen folgende Mail an die Verkehrsbetriebe Stuttgart zu verfassen:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
mit diesem Schreiben möchte ich mich über etwaige, mir nicht bekannte Verhaltensregeln für Fahrgäste an Bushaltestellen im Raum Stuttgart erkundigen. Mir ist heute Morgen offensichtlich ein, aus meiner Sicht, folgenschwerer Fehler unterlaufen. Insbesondere geht es mir um Verhaltensweisen, Gesten und Rituale welche einem Busfahrer zweifelsfrei den Wunsch mitgenommen zu werden signalisieren. Ich bin heute Morgen dem Irrglauben aufgesessen, dass meine bloße Anwesenheit an einer Bushaltestelle meinem Wunsch mitgenommen zu werden hinreichend signalisieren würde. Damit mir das nicht noch einmal passiert bitte ich Sie höflichst, mir über die Rituale die ich aufführen muss, um einen Busfahrer zum anhalten zu beschwören, Auskunft zu erteilen. Ich bin gern bereit, mir komplexe Bewegungsabläufe und / oder Beschwörungsformeln anzueignen. Falls technische Einrichtungen notwendig sind um den Haltewunsch mitzuteilen, bin ich ebenfalls gern bereit mir diese, bis zu einem Anschaffungswert von 10000€ und/oder einem Gewicht von 100kg, anzuschaffen und deren Handhabung fachgerecht zu erlernen. Derzeit gehe ich davon aus, dass die effektivste Möglichkeit meinen Haltewunsch unmissverständlich an den Fahrer mitzuteilen, sogenannte Nagelbänder oder Reifentöter, wie die Polizei sie auch verwendet, sind. Diese kann ich dann im richtigen Moment über die Straße werfen. Es könnte allerdings sein, dass ich einen kleinen Fußweg bis zur endgültigen Halteposition des Busses aufgrund dessen Trägheit hinnehmen muss. Ich bin momentan wegen eines Knieleidens gezwungen an Gehstützen (umgangssprachlich Krücken) zu gehen. Die Zeit, die ich bis zur endgültigen Halteposition des Busses benötige, kann vom Fahrer aber eigentlich gut genutzt werden um auf den Bus (je nach Modell) 6 bis 10 neue Reifen aufzuziehen, was mit Sicherheit keinen nennenswerten Aufwand darstellen kann. Eine weitere effektive Möglichkeit könnte darin bestehen, den Bus mit einem gezielten Schuss auf den Motor oder die Antriebsachse, aus einem Hohlladungsprojektilwerfer (umgangssprachlich Panzerfaust) zum stehen zu bringen. Allerdings müsste ich dafür wissen, welches bei Gelenkbussen die Antriebsachse ist. Der Aufwand den explodierten Bus wieder zusammenzusetzen ist sicher auch nicht nennenswert. Von dieser Möglichkeit möchte ich allerdings auf Grund der erheblichen Lärmbelästigung bei der Detonation des Projektils absehen, zudem ist es schwer in Deutschland an solche, dem Kriegswaffenkontrollgesetz unterliegenden Gerätschaften, zu kommen. Weitere effektive Möglichkeiten einen Bus aus voller Fahrt anzuhalten fallen mir im Moment leider nicht ein. Vielleicht können Sie mir diesbezüglich mit gutem Rat zur Seite stehen.
Mit freundlichen Grüßen“
Mal sehen was dabei rauskommt … hihi.
Warum ich Montage hasse II
Mittwoch, 18 April, 2007… 9:30 am Bahnhof angekommen, es ist doch schon der nächste Zug geworden. Ich steh am Fahrkartenschalter und sage gut gelaunt: „Ich möchte bitte mit dem nächsten Zug von hier nach Stuttgart fahren, ich möchte dies in der zweiten Klasse tun“. Währenddessen krame ich meine Bahncard raus, „und ich möchte eine Platzreservierung“. Er sieht mich kurz an, tippert etwas in seinen Rechner und sagt dann: „Da müssen Sie aber in Frankfurt umsteigen“. „Ja ich weiß.“ sage ich. Er fragt: „Eine Reservierung für die gesamte Strecke?“ Nein, ich wollte von Hannover bis Frankfurt stehen, denke ich und sage: „Ja natürlich!“ Er tippert wieder etwas in seinen Rechner und sagt: „Da muss ich eine Comfortreservierung machen. Ja mach halt, denk ich mir und schweige ihn an. Er guckt nur zurück. Ich sage höflich „Sollten Sie dann nicht dort anrufen?“ Er hat also auf mein OK gewartet. Etwas Gelaber mit mit dem Telefon, später fragt er mich: „Wo wollen Sie denn sitzen?“ Ich sage: „Oh, am Fenster wäre schön und bitte ein Platz wo mir keiner gegenübersitzt.“ Ein wenig blah blah später halte ich auch schon meine Fahrkarte in der Hand. Jetzt noch fix zum Zug geflitzt. Ich sitze im Wagen 6 Platz 65. Ich laufe also mit der typischen Kopfhaltung eines Platzkarteninhabers durch den Wagen, Platz 65 gefunden mein Kopf senkt sich und natürlich… ich sitze am Gang und am Tisch, welch Wunder, dass es wenigstens Nichtraucherbereich ist. Warum fragen die eigentlich, wenn die einem dann eh nicht zuhören? Ich hab mich grade hingesetzt sticht mir ein Platz, nur zwei Reihen weiter, ins Auge. Er ist nicht Reserviert, zwar auch am Gang aber nicht am Tisch. Also kein lästiges Gegenüber, das einem ständig seine Füße entgegenstreckt. Ich gehe also zu dem Platz und frage höflich, ob ich mich setzten darf. Die Frau auf dem Nachbarsitz bejaht das recht freundlich und ich nehme Platz. Auf Höhe Göttingen wird es neben mir unruhig. Meine Sitznachbarin versucht ihren Sitz recht erfolglos aufzurichten. Ich erkläre ihr kurz den ach so komplizierten Mechanismus … fragende Blicke. Ich demonstriere ihr den Mechanismus. Ihr Blick verrät dass sie begriffen hat. Sie greift nach dem Hebelchen zur Sitzarretierung, natürlich dasselbe das ich grade benutzt hab! Ich sage: „Das ist der Hebel für meinen Sitz, der Hebel für Ihren Sitz ist auf der anderen Seite“ … fragende Blicke. Ich denk mir, blöde Kuh, zu dämlich ihren Sitz zu verstellen und ich hab den Fehler gemacht, ihr helfen zu wollen. Ich zeige auf die andere Seite ihres Sitzes. Sie hat’s endlich kapiert. Sie flötet mich an: „Haben Sie eine Allergie oder eine Erkältung?“ Ich denk was geht dich das an blöde Kuh und sage: „Wahrscheinlich beides!“ Sie flötet zurück: „Das ist aber nicht gut“. Mir doch egal, denk ich mir und dreh mich weg. Sie fragt noch mal: „Wie weit fahren Sie?“ Ich sage diplomatisch: „200 km und keinen Meter mehr!“ Sie guckt
mich verwundert an und scheint zu begreifen, dass ich meine Ruhe haben will. Doch der Eindruck täuscht. Sie fragt mich, bis zu welcher Station das wohl sei. Ich antworte, dass ich irgendwann einfach aus dem Zug springe. Jetzt hat sie’s aber begriffen! Mit einem verwirrten Gesicht beginnt sie in Ihrer Zeitung zu blättern und ich hab endlich meine Ruhe. In Frankfurt angekommen, gehe ich zur Toilette und werde kurz vor dem Eingang derselben von einem Englisch sprechenden Herrn angehalten, der wissen möchte, wie viel Geld er einwerfen müsste um die Schranke zu öffnen. Ich sage ihm, dass es 70 Cent kostet. Er zeigt mir darauf hin ein 50 Cent Stück und ich sage ihm, dass er noch 20 Cent dazu braucht. Er kramt aus seiner Hosentasche alle möglichen Geldstücke außer einem 20 Cent Stück ich weise Ihn auf den Geldwechselautomaten hin und überlasse Ihm seinem Schicksal. Als ich zurückkomme hat er den nächsten Ahnungslosen am Wickel. Ich frage mich ob man im englischen Sprachraum auch anders rechnet. So schwer kann ja eigentlich 70-50=? nicht sein. Ach egal, ich bin immer froh wenn ich die Fahrt hinter mir hab, es gibt nicht viele Dinge die mich mehr nerven.
Warum ich Montage hasse…
Dienstag, 17 April, 200717:01 Zeit, mal wieder was in mein Blog zu tippen. Leider bin ich ja in den letzten Tagen nicht dazu gekommen. Stoff hat es genug gegeben, nur an der Zeit fehlt es bei mir manchmal eben doch. Aber zum Thema:
… eigentlich ist ja gar nicht Montag, es ist wie der Kalender, die Uhr, der Computer und der ganze andere unnütze Büroschnickschnack zu berichten weiß, Dienstag. Ändert für mich aber nichts an der Situation. Ich hatte heute denselben bescheuterten Arbeitsweg, durch halb Deutschland, wie jeden „normalen“ Montag. Mein Frauchen war wie jeden „normalen“ Montag wieder so lieb, mich zum Bahnhof zu bringen. Und wie jeden anderen „normalen“ Montag war natürlich wieder irgendein Scheiß der alles durcheinander bringt. Heute war es der Messeverkehr. Nun, wenn man in Hannover wohnt, soll das von Zeit zu Zeit vorkommen. Soweit ist das ganze kein Problem, doch wäre es überaus höflich, wenn die Messe AG in Betracht zöge, dass nicht jeder zur Messe will. Es wäre also mehr als zuvorkommend wenn die Halbaffen von Messe AG auf ihren tollen, ach so intelligenten, elektronischen Anzeigetafeln (Blinkischilder) außer dem Weg zur Messe, den in Hannover nun echt keiner übersehen kann, auch mal ‘ne Info über die halbseitige Sperrungen des Messeschnellweges anzeigen würden. Das scheint aber zu viel verlangt zu sein. Eine statische Info wie „zur Messe“ kann man ja auf gar keinen Fall auf einem schnöden statischen Schild anzeigen. Das fällt ja gar nicht auf! In Hannover ist gefühlt sowieso jedes zweite Schild ein „zur Messe“ Schild, wie soll man da ohne so ein Blinkischild wissen wo man lang soll? Man wird ja gerade zu erschlagen von einer Flut von Schildern, die alle auf denselben Ort zeigen: die Messe. Ich würd’ mich da auch nicht zu recht finden. Aber solche Informationen wie Messeschnellweg nur bis Messe befahrbar, weil auf der anderen Seite die „von der Messe weg“ Spur kurzerhand zu einer „zu der Messe hin“ Spur gemacht wurde, will ja eh keiner wissen. Bis auf ein bis zwei Unverbesserliche, die, oh wen wundert’s, nicht zur scheiß Messe wollen. Während der Minutenzeiger der Uhr mal wieder den Turbo reingehauen hat, spielten wir also „Superstau“ – ich hab nur drauf gewartet dass neben mir der Commander hält und anfängt, in seine CB-Funke zu quatschen. Was man sonst mit Leichtigkeit in 20 Minuten schafft, wird zum Glücksspiel … schaff ich den übernächsten Zug eigentlich noch? Den eigentlichen Zug hab ich schon abgeschrieben als ich den Stau erblickt habe. Selbiger versteckt sich immer recht tückisch hinter einer Kurve und man sieht ihn immer erst, wenn man an der letzten rettenden Ausfahrt um 2 mm vorbei ist. Den nächsten Zug schreibt man normalerweise ab während man sich fragt welchen Grund es bei einer 3 spurigen Straße gibt, deren Spuren alle zum selben Ort führen, ständig zwischen den Spuren zu wechseln. Ok, eine der Spuren an der Ampel ist eigentlich eine Rechtsabbiegerspur die wie die zahlreichen Blinkischilder alle zu erzählen wissen, heute nicht nach rechts abbiegt, sondern wie alle anderen Spuren schön brav nach links zur Messe geht. Nur scheint das keiner der Hirnamputierten, die zur Messe wollen, zu realisieren. Wie gesagt, wenn Messe ist kann man das in Hannover nicht verfehlen, selbst wenn man will! Warum vergeht die Zeit eigentlich nie so schnell wenn man arbeitet? Ich meine, die Herren Physiker sollten mal prüfen ob es nicht vielleicht doch möglich ist das Zeit nicht überall gleichmäßig vergeht. Vielleicht tritt ein ähnlicher Effekt wie bei großen Massen oder hohen Geschwindigkeiten auch bei großem Genervt sein auf, wer weiß?
Warum darf man Idioten nicht erschießen?
Montag, 2 April, 2007Es ist 18:04 und ich könnt’ kotzen! Ich sitze nur noch aus einem Grund hier: Der Dämlichkeit einer Kollegin! Ich frag mich, wie man es in einen IT-Beruf schaffen kann, wenn man offensichtlich nicht mal in der Lage ist den Rechner anzuschalten. Anders ist es eigentlich nicht zu erklären! HTML ist ja nun unter der Sonne nicht die komplexeste Materie, vor allem seit es Self HTML gibt kann das eigentlich ja nicht so schwierig sein. Mal abgesehen von grafisch anspruchsvollen Seiten, von denen wir hier aber meilenweit entfernt sind. Wie kann man nur für jede Zeile eines Formulars ‘ne eigene Table definieren. Dämliche Kuh! Und Chefchen kommt natürlich zu mir und sagt: „Richten Sie doch bitte mal die Felder aufeinander aus“. Ich Idot sag noch: „Klar, kein Problem“. Das nächste mal fliegt der raus wenn der mit sowas anfängt! Soll er das doch der blöden Schlampe aufs Auge drücken. Jetzt darf ich hier das ganze Formular neu schreiben. Blöder Mist, blöder! Warum darf man Idioten eigentlich nicht erschießen? Das würde den Durchschnitts-IQ der Menscheit binnen Tagen in den messbaren Bereich verschieben. Und weitere 2 Wochen später wären wir wahrscheinlich tatsächlich an der Schwelle zur Krone der Schöpfung. Das einzige Problem ist wohl das man gar nicht so viel Munition mit sich schleppen könnte wie man den ganzen Tag verballern müßte. Hmm, angenehme Vorstellung, alle Idioten in die Sonne schießen, dann wären zwar nur noch eine Hand voll Menschen übrig, aber es gäbe keine Idioten mehr. Die Menschheit würde sicher aussterben, ist eigentlich auch kein Verlust… um genau zu sein würde das sehr viele, nein, alle Probleme dieses Planeten lösen. So, toll, keine 40 Minuten später, abzüglich der Zeit die ich gebraucht habe das hier zu tippen, hab ich den Müll von der Alten endlich auseinander gefizzelt. Blöde Kuh die! Jetzt muss ich nur noch die Werte in den blöden Feldern nachtragen … wenn ich die erwische! Im Aufzug, 2 Mann gehen rein, 1 Mann geht raus! Das die Alte kein Mann ist ist mir da egal. Ach Mist, ich sollte mich calmieren, wie Glaser sagen würde. Ich freu mich auf mein Bett.
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Verfasst von ariton
Verfasst von ariton
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