Warum ich Montage hasse…


17:01 Zeit, mal wieder was in mein Blog zu tippen. Leider bin ich ja in den letzten Tagen nicht dazu gekommen. Stoff hat es genug gegeben, nur an der Zeit fehlt es bei mir manchmal eben doch. Aber zum Thema:

… eigentlich ist ja gar nicht Montag, es ist wie der Kalender, die Uhr, der Computer und der ganze andere unnütze Büroschnickschnack zu berichten weiß, Dienstag. Ändert für mich aber nichts an der Situation. Ich hatte heute denselben bescheuterten Arbeitsweg, durch halb Deutschland, wie jeden „normalen“ Montag. Mein Frauchen war wie jeden „normalen“ Montag wieder so lieb, mich zum Bahnhof zu bringen. Und wie jeden anderen „normalen“ Montag war natürlich wieder irgendein Scheiß der alles durcheinander bringt. Heute war es der Messeverkehr. Nun, wenn man in Hannover wohnt, soll das von Zeit zu Zeit vorkommen. Soweit ist das ganze kein Problem, doch wäre es überaus höflich, wenn die Messe AG in Betracht zöge, dass nicht jeder zur Messe will. Es wäre also mehr als zuvorkommend wenn die Halbaffen von Messe AG auf ihren tollen, ach so intelligenten, elektronischen Anzeigetafeln (Blinkischilder) außer dem Weg zur Messe, den in Hannover nun echt keiner übersehen kann, auch mal ’ne Info über die halbseitige Sperrungen des Messeschnellweges anzeigen würden. Das scheint aber zu viel verlangt zu sein. Eine statische Info wie „zur Messe“ kann man ja auf gar keinen Fall auf einem schnöden statischen Schild anzeigen. Das fällt ja gar nicht auf! In Hannover ist gefühlt sowieso jedes zweite Schild ein „zur Messe“ Schild, wie soll man da ohne so ein Blinkischild wissen wo man lang soll? Man wird ja gerade zu erschlagen von einer Flut von Schildern, die alle auf denselben Ort zeigen: die Messe. Ich würd’ mich da auch nicht zu recht finden. Aber solche Informationen wie Messeschnellweg nur bis Messe befahrbar, weil auf der anderen Seite die „von der Messe weg“ Spur kurzerhand zu einer „zu der Messe hin“ Spur gemacht wurde, will ja eh keiner wissen. Bis auf ein bis zwei Unverbesserliche, die, oh wen wundert’s, nicht zur scheiß Messe wollen. Während der Minutenzeiger der Uhr mal wieder den Turbo reingehauen hat, spielten wir also „Superstau“ – ich hab nur drauf gewartet dass neben mir der Commander hält und anfängt, in seine CB-Funke zu quatschen. Was man sonst mit Leichtigkeit in 20 Minuten schafft, wird zum Glücksspiel … schaff ich den übernächsten Zug eigentlich noch? Den eigentlichen Zug hab ich schon abgeschrieben als ich den Stau erblickt habe. Selbiger versteckt sich immer recht tückisch hinter einer Kurve und man sieht ihn immer erst, wenn man an der letzten rettenden Ausfahrt um 2 mm vorbei ist. Den nächsten Zug schreibt man normalerweise ab während man sich fragt welchen Grund es bei einer 3 spurigen Straße gibt, deren Spuren alle zum selben Ort führen, ständig zwischen den Spuren zu wechseln. Ok, eine der Spuren an der Ampel ist eigentlich eine Rechtsabbiegerspur die wie die zahlreichen Blinkischilder alle zu erzählen wissen, heute nicht nach rechts abbiegt, sondern wie alle anderen Spuren schön brav nach links zur Messe geht. Nur scheint das keiner der Hirnamputierten, die zur Messe wollen, zu realisieren. Wie gesagt, wenn Messe ist kann man das in Hannover nicht verfehlen, selbst wenn man will! Warum vergeht die Zeit eigentlich nie so schnell wenn man arbeitet? Ich meine, die Herren Physiker sollten mal prüfen ob es nicht vielleicht doch möglich ist das Zeit nicht überall gleichmäßig vergeht. Vielleicht tritt ein ähnlicher Effekt wie bei großen Massen oder hohen Geschwindigkeiten auch bei großem Genervt sein auf, wer weiß?

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: