Der böse Bio-Sprit


Also ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich muss jetzt mal eine Lanze für die Ökos brechen. Wie ich gestern im Warteraum der Physiotherapie saß, fiel mir das Greenpeace Magazin in die Hände. Ich dachte mir erst „Oh Gott was’n Scheiß!“ aber damit lag ich ziemlich falsch. Ich wurde schnell auf einen Artikel aufmerksam, der sich mit den Schattenseiten von BIO-Sprit beschäftigt. Ich dachte erst, wie ist denn der Artikel da reingerutscht, versuchen doch die Medien immer wieder uns weiß zu machen, dass es das Allheilmittel aus der Ölkrise schon lange gibt und die bösen Konzerne nur zu gemein sind es zu nutzen. Der Artikel las sich da ganz anders. Nahrungsmittel werden teurer weil die „Energiepflanzen“ mit „Nahrungspflanzen“ um die Anbauflächen konkurrieren! „Man, wie weise“ dachte ich mir, aber es geht noch weiter. Bei möglicher Fruchtfolge können nur 11 % der Gesamtanbaufläche in Deutschland für Raps verwendet werden. Was dazu führt, dass Biodiesel aus eigenem Raps immer im Reich der Phantasie bleiben wird. Zumal dieser theoretische Maximalwert schon fast erreicht ist. Aber das ist noch nicht Alles. Ethanol hat ein ähnliches Problem wie Raps, die Getreidemenge, die für die Erzeugung von 10 Litern Ethanol notwendig ist, würde ausreichen um einen Menschen ein Jahr lang zu ernähren. Die Energiebilanz von Bio-Kraftstoffen sieht verheerend aus. Zur Erzeugung dieser Kraftstoffe wird soviel Energie benötigt, dass am Ende kaum ein Plus bleibt. Wie ich den Artikel so weiterlese denke ich mir, irgendwie hab ich es ja schon immer gewusst, nur in so konzentrierter Form hab ich die ganzen Fakten noch nicht gesehen. Ich fühle mich in meiner Haltung, dass dieser ganze Alternativscheiß nichts als heiße Luft ist, nachhaltig bestätigt. Die Ökos haben bei mir etwas an Ansehen gewonnen. Was bleibt ist die Tatsache, dass ich wieder mal feststellen musste, dass bei den Ökos einfach alles böse ist. Ich frag mich, wie sich solche Menschen eine moderne Welt vorstellen? Ist denn keinem mehr das Prinzip, dass jede Aktion eine Reaktion nach sich zieht, bekannt? Wie stellt sich so ein Öko ein ökologisches Leben eigentlich vor? Die einzige zufriedenstellende Lösung ist Massensuizid der gesamten menschlichen Rasse, was aber auch nicht geht, weil die Menschen dann aussterben würden. Ui, vielleicht sollten mal die ganzen Umweltaktivisten versuchen den Planeten nicht als Momentaufnahme zu sehen sondern endlich begreifen dass Leben Veränderung und eben auch Tod heißt.

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