Uri Geller, die Ikone des Jugendschutzes


Am Dinstag Abend dachte ich mal wieder ich bin im falschen Film! Gut das denke ich ständig aber egal. Nach Dr. House wollte ich Switch gucken und hatte das Pech das die showgewordene Zuschauerverarsche, genannt „The next Uri Geller“ noch lief. Ich sehe grade wie sich Farid ein Elektronagelgerät an die Schläfe setzt und abdrückt. Da kommt auch schon der Namensgeber der Show angelaufen und schimpft Farid aus. Er könne so etwas doch nicht vor kleinen Kindern machen die zuhause zuschauen… Wie bescheuert is das denn? Dieser Vorfall ist exemplarisch für, wie ich meine, falsch verstandenen Jugendschutz. Leider greift das in unserem Land immer weiter um sich.  Jetzt mal ganz ehrlich, wer meint das Uri Geller an der Stelle prinzipiell Recht hat der sollte sich mal Gedanken über seine Erziehungsmethoden machen! Wer seine Kinder vom Fernseher erziehen lässt brauch sich nicht wundern wenn aus den Bälgern nix wird! Wer lässt denn sowas unbesprochen im Raum stehen? Es kann doch nicht der richtige Weg sein Kinder nichts gefährliches und/oder Dummes sehen zu lassen um eine Gefährdung der Kleinen durch Nachahmung auszuschließen, woher sollen Kinder dann erfahren was gefährlich ist? Eigentlich kann es doch nicht anders laufen als Kindern grade gefähliche Dinge zu zeigen und sie über die Gefahren aufzuklären! Ganz abgesehen davon sind Kinder keine Automaten die stupide alles nachmachen was sie sehen.  Der einzige Nachteil daran sich mit seinen Kindern auseinanderzusetzen ist das es Zeit kostet. Da kann man nicht mehr den ganzen Abend irgendwelche Gerichtsshows gucken und Bier in sich reinfüllen. Selbiges gilt, was mich an geht, auch für Killerspiele, ein normal veranlagtes Kind wird nicht einfach so auf die, „ich mach jetzt mal Counter Strike in der Schule“, Idee kommen! Da gehört mehr dazu einen Menschenzum Amoklauf zu bringen! Meißtens ist es soziale Ausgrenzung und ständige Repressalien durch Mitschüler die dazu führen das jemand austickt. Computerspiele lassen sich eben nur viel leichter verbieten als verbale Grausamkeiten die es in JEDER Schulklasse gibt. Nacher heucheln die überlebenden Mitschüler dann immer irgend einen Scheiß in die Kamera, von wegen sie kannten den Amokläufer ja so gar nicht, er war ja immer ruhig und ein guter Kumpel. Klar soweit, haltet euer Maul! Ich weiß wovon ich rede! Vielleicht hättet ihr euren Kumpel dann mal besser nicht jeden verdammten Tag zur Hölle gemacht und vielleicht sollten die Damen und Herren Psychologen und Politiker mal ihr Gehirn benutzen als ständig einen unreflektierten Einheitsbrei von sich zu geben. In diesem Sinne, fickt euch ihr „Kinder vom Fernseher erziehen lasser“ und Ihr heuchlerisches Volk von „Mitschüler zum Amoklauf treiber“!

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