Archive for Mai 2008

Integration mal anders
Freitag, 30 Mai, 2008

Grade hab ich diesen Artikel gelesen: Ein furchtbares Leben . Nun hier prallen ja offensichtlich zwei Welten aufeinander, unsere ach so offene und tolerante Gesellschaft und eine Gesellschaft in der toleranz eher ein Fremdwort ist. Ich frage mich dabei immer ob die tolerantere Gesellschaft der intoleranteren nicht prinzipbedingt unterlegen sein muß. Dazu folgender Gedankengang. Nehmen wir mal an Gesellschaft A ist die tendenziell tolerantere und Gesellschaft B neigt zur relativen Intoleranz. Dann werden die Mitglieder von Gesellschaft A, die Mitglieder von Gesellschaft B eher so akzeptieren wie diese nunmal sind und werden die Kultur von Gesellschaft A durch die Kultur von Gesellsaft B bereichert sehen. Die Mitglieder von Gesellschaft B dagegen werden sich der Kutur von Gesellschaft A eher verschließen. Dies bedeutet aber das ein Werteaustausch nur von Gesellschaft B zu Gesellschaft A stattfinden kann. Dies führt wiederum dazu dass Gesellschaft A, zunehmend geprägt duch die Einflüsse von Gesellschaft B, 1. immer intoleranter wird und 2. der Gesellschaft B immer ähnlicher wird. Verlängert man die Zeitachse entsprechend wird aus beiden Gesellschaften eine von B dominierte Mischform entstehen. Daraus folgt für mich dass das einzige Mittel gegen Intoleranz eben Intoleranz ist. Außerdem macht Intoleranz eine Gesellschaft überlebensfähiger einfach aus der Tatsache heraus das die Einflußmöglichkeiten auf diese Gesellschaft abnehmen. Desweiteren tendiert eine intolerante Gesellschaft eher dazu abweichler zu bekämpfen und das ist es auch was im genannten Artikel passiert ist. Für mich stellt sich hierbei die Frage wie begegnet man solchen Entwicklungen? In Deutschland wird ja immer viel von Integration geredet aber hat sich darüber schon mal einer Gedanken gemacht was Integration eigentlich bedeutet oder wie man das anstellt? Es ist ja wohl kaum damit getan jemanden einen Platz zum wohnen anzubieten und gelegentlich mal zu Kaffe und Kuchen zu erscheinen. Ich stelle hier mal eine, in unserer Gesellschaft mit Sicherheit an Blasphemie grenzende, These auf. „Integration ist keine ‚Bring-Schuld‘ unserer Gesellschaft sondern eine ‚Hol-Schuld‘ der Gesallschaft die integriert werden will/soll/muss!“ Ich denke nicht das es Aufgabe unserer Gesellschaft, beispielsweise über Quotenregelungen und dergleichen, ist dafür zu sorgen das Zuwanderer gute Jobs bekommen o.ä. . Ich vergleiche das mal mit einem Schüler der in eine neue Klasse kommt. Es wird jedem einleuchten das der neue Schüler in erster Linie auf die anderen Schüler in seiner neuen Klasse zugehen muß. Denn die Schüler die schon länger in der Klasse sind haben ihre sozialen Kontakte und sind auf den neuen Schüler nicht angewiesen. So ähnlich verhält es sich auch mit der integration von Zuwanderen. Mal ganz hart gefragt: wer will den was von wem? Manch einer wird beim lesen der letzen Zeilen vielleicht meinen ich höre mich an wie ein NAZI, das bin ich aber definitiv nicht. Ich hab nur die Nase voll davon mich in meinem eigenen Land als „scheiß Deutscher“ beschimpfen zu lassen und ich habe auch absolut kein Verständnis für Ehrenmorde und dergleichen. Was solche auswüchse angeht bin ich eindeutig für ein deutlich härteres durchgreifen des Gesetzgebers. In diesem Sinne …mir fällt nichts mehr ein.

Happy Global Warming!
Mittwoch, 28 Mai, 2008

Ich sitze hier und schmelze gleich… An einem Tag wie heute fang ich fast an an die globale Erwärmung zu glauben. Ich seh‘ schon vor meinem geistigen Auge die Nordseedeiche brechen und das eine oder andere idyllische Südseeatoll mit einem lustigen „Blubb Blubb“ im Ozean verschwinden. Das Ende ist nah‘! Bald wird die ganze Welt verdorren oder wahlweise ersaufen, grade wie es den jeweiligen Panikmachern passt. Die nette grüne Landschaft vor meinem Fenster wird sich in absehbahrer Zukunft in eine zweite Sahara verwandeln in der nur noch einige verdorrte Baumskelette von ehemals blühendem Leben erzählen. Es wird bei so heiß werden das wir Kuchen im Kühlschrank backen müssen und Steaks werden direkt auf der Tischplatte gegrillt (funktioniert aber nur im Schatten, in der prallen Sonne würde der Tisch schmelzen). Ich kann nahezu fühlen wie der freundliche Ventilator neben mir, mit jeder Umdrehung, den Planeten weiter aufheizt. Alles unsere schuld, wir bösen bösen Menschen! Oder ist es einfach nur ein ein schöner Sommertag? Ich weiß es nicht aber was ich weiß ist dass wir uns momentan in einer Eiszeit!! befinden. Eiszeiten sind dadurch definiert dass die Polkappen mit Eis bedekt sind, das ist momentan noch der Fall. Ich weiß auch dass das Klima der Erde in der Vergangenheit nur in Warmzeiten über größere Zeiträume stabil war, in Kaltzeiten dagegen war das Klima eher instabil. Es gab Zeiten in der Erdgeschichte in denen es deutlich wärmer war als jetzt und anscheinend ist damals aus der Erde keine tote Wüste geworden, Hexenwerk! Wir alle wissen ja dass, sollte sich die Erwärmung so fortsetzen, die eine Hälfte des Lebens auf der Erde ertrinken und die andere Hälfte verglühen wird. Ich frag mich dabei immer ob wir Menschen uns nicht für ein wenig zu wichtig halten? Diese merkwürdige Abneigung des Menschen gegenüber Veränderungen… Am besten wäre es wohl den Status Quo zu konservieren, quasi einzufrieren. Upps, dafür müßten die Temperturen ja fallen was ja auch wieder schlimm wäre, wir sitzen also in der Zwickmühle wir können die Welt nicht so konservieren wie sie ist und mit Veränderungen können wir uns nun beim besten Willen nicht abfinden. Ich dachte immer der Mensch wäre durch seine Anpassungsfähigkeit zum Erfolgsmodell der Evolution geworden, da hab ich mich wohl getäuscht. Aber zum Glück hab ich ja keine Ahnung und darf mich daher täuschen. In diesem Sinne „Frohes aussterben ihr Idioten!“ (Mich eingeschlossen!)

Das Leben genießen
Mittwoch, 7 Mai, 2008

Ach ja, was soll ich sagen. Heute ist eigentlich ein viel zu schöner Tag als das man arbeiten sollte. Eigentlich sollte man an solch einem Tag das Leben genießen, in der Sonne liegen und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Aber irgendwie geht das nicht. Ich muß arbeiten und der Großteil derer die nicht arbeiten müssen kann das Leben eh‘ nicht so recht genießen. Aber ich will Heute mal nicht meckern. Ich mag diesen Tag (  noch 😉  ). Es sind bisher keine größeren Katastrophen passiert, gut das Mittagessen war wahrscheinlich getarnter Chemieabfall aber ich konnte meine Mitagspause wenigstens im freien bei wunderschönem Wetter verbringen. Ich freue mich schon auf den Heimweg, noch etwas von der Sonne genießen, vielleicht mach ich einen kleinen Umweg und gehe am Rhein entlang, und dann den Tag gemütlich ausklingen lassen. An manchen Tagen mag ich das Leben, es könnte schlimmer kommen… und das wird es auch tun!.