Integration mal anders


Grade hab ich diesen Artikel gelesen: Ein furchtbares Leben . Nun hier prallen ja offensichtlich zwei Welten aufeinander, unsere ach so offene und tolerante Gesellschaft und eine Gesellschaft in der toleranz eher ein Fremdwort ist. Ich frage mich dabei immer ob die tolerantere Gesellschaft der intoleranteren nicht prinzipbedingt unterlegen sein muß. Dazu folgender Gedankengang. Nehmen wir mal an Gesellschaft A ist die tendenziell tolerantere und Gesellschaft B neigt zur relativen Intoleranz. Dann werden die Mitglieder von Gesellschaft A, die Mitglieder von Gesellschaft B eher so akzeptieren wie diese nunmal sind und werden die Kultur von Gesellschaft A durch die Kultur von Gesellsaft B bereichert sehen. Die Mitglieder von Gesellschaft B dagegen werden sich der Kutur von Gesellschaft A eher verschließen. Dies bedeutet aber das ein Werteaustausch nur von Gesellschaft B zu Gesellschaft A stattfinden kann. Dies führt wiederum dazu dass Gesellschaft A, zunehmend geprägt duch die Einflüsse von Gesellschaft B, 1. immer intoleranter wird und 2. der Gesellschaft B immer ähnlicher wird. Verlängert man die Zeitachse entsprechend wird aus beiden Gesellschaften eine von B dominierte Mischform entstehen. Daraus folgt für mich dass das einzige Mittel gegen Intoleranz eben Intoleranz ist. Außerdem macht Intoleranz eine Gesellschaft überlebensfähiger einfach aus der Tatsache heraus das die Einflußmöglichkeiten auf diese Gesellschaft abnehmen. Desweiteren tendiert eine intolerante Gesellschaft eher dazu abweichler zu bekämpfen und das ist es auch was im genannten Artikel passiert ist. Für mich stellt sich hierbei die Frage wie begegnet man solchen Entwicklungen? In Deutschland wird ja immer viel von Integration geredet aber hat sich darüber schon mal einer Gedanken gemacht was Integration eigentlich bedeutet oder wie man das anstellt? Es ist ja wohl kaum damit getan jemanden einen Platz zum wohnen anzubieten und gelegentlich mal zu Kaffe und Kuchen zu erscheinen. Ich stelle hier mal eine, in unserer Gesellschaft mit Sicherheit an Blasphemie grenzende, These auf. „Integration ist keine ‚Bring-Schuld‘ unserer Gesellschaft sondern eine ‚Hol-Schuld‘ der Gesallschaft die integriert werden will/soll/muss!“ Ich denke nicht das es Aufgabe unserer Gesellschaft, beispielsweise über Quotenregelungen und dergleichen, ist dafür zu sorgen das Zuwanderer gute Jobs bekommen o.ä. . Ich vergleiche das mal mit einem Schüler der in eine neue Klasse kommt. Es wird jedem einleuchten das der neue Schüler in erster Linie auf die anderen Schüler in seiner neuen Klasse zugehen muß. Denn die Schüler die schon länger in der Klasse sind haben ihre sozialen Kontakte und sind auf den neuen Schüler nicht angewiesen. So ähnlich verhält es sich auch mit der integration von Zuwanderen. Mal ganz hart gefragt: wer will den was von wem? Manch einer wird beim lesen der letzen Zeilen vielleicht meinen ich höre mich an wie ein NAZI, das bin ich aber definitiv nicht. Ich hab nur die Nase voll davon mich in meinem eigenen Land als „scheiß Deutscher“ beschimpfen zu lassen und ich habe auch absolut kein Verständnis für Ehrenmorde und dergleichen. Was solche auswüchse angeht bin ich eindeutig für ein deutlich härteres durchgreifen des Gesetzgebers. In diesem Sinne …mir fällt nichts mehr ein.

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