…hängt sie höher!


Endlich mal gute Nachrichten! Aber lest selbst. Solche Nachrichten mag ich, endlich bekommen die Vampire die unsere Gesellschaft aussaugen den Pflok in’s Herz gerammt. Weiter so, noch viel mehr von diesem selbstgerechten, moral- und anstandlosen Gesinde gehört in den Arsch getreten!
Ich erwähnte ja schon einige Male was ich von (Top)Managern halte und es ist schön zu sehen das ich nicht der Einzige bin der so denkt. Sie haben aber auch hart dran gearbeitet es soweit zu treiben das sich das träge Volk sagt: „es geht so nicht mehr weiter“. Eigentlich hätte es gereicht im Geschichtsunterricht aufzupassen um zu wissen was in der Vergangenheit mit denen Passiert ist die den Bogen überspannt haben.
Ganz ehrlich, man überlege mal was für ein Drecksack man sein muss um den Gewinn des Unternehmens bzw. die Dividende der Aktionäre über das Wohl der eigenen Angestellten zu stellen. Da werden ohne mit der Wimper zu zucken mal eben tausende Arbeitsplätze ins Ausland verlagert – ja gehts noch? An dieser Stelle ist vor allem auch die Politik gefragt!
Ein Beispiel, wenn ich aus Polen 10 Stangen Zigaretten mitbringe, habe ich ein Problem. Völlig zurecht sogar, weil ich der Wirtschaft in unserem Land schade. Wenn ich 1000 Arbeitsplätze nach Indien verlagere habe ich komischerweise kein Problem – warum ist das so? Damit schade ich der einheimischen Wirtschaft viel mehr! Im ersten Fall gehen hauptsächlich dem Staat ein paarhundert Euro an Steuern verloren, dafür werde ich bestraft – zurecht! Im zweiten Fall gehen dem Staat nicht nur viele tausend Euro an Steuern verloren sondern der Staat muss für die jetzt erstmal Arbeitslosen mitunter sehr lange den Lebensunterhalt bezahlen was eine zusätzliche Belastung für den Staat darstellt. Dafür werde ich aber nicht etwa bestraft wie es zu erwarten wäre, dafür werde ich mit Sonderzahlungen belohnt! Wo ist denn da der Sinn?
Man sollte eine Strafe und einen Zoll auf exportierte Arbeitskräfte einführen!

Das Modell wäre ganz einfach, für jeden ins Ausland verlagerten Arbeitsplatz fällt eine Strafgebühr, die der Lohnfortzahlung für diesen Angestellten für zehn Jahre entspricht an, natürlich incl. Gehaltserhöhungen und Inflationsausgleich, die selbe Summe wird zusätzlich nochmal als Zoll fällig.  Anders lernen Manager nie was Anstand ist!
Ein Anderer Punkt sind die Bonuszahlungen, wieso können Manager selber darüber entscheiden? Bzw. wieso entscheiden das die Aktionäre? „Weil ihnen das Unternehmen gehört“ wird der eine oder Andere meinen aber ist das ein Freibrief um Moral und Anstand über Bord zu werfen? Ich denke nicht! Nach meinem dafürhalten können Aktionäre nur darüber entscheiden wie hoch die Bonuszahlungen der normalen Angestellten sind – derer die das Unternehmen nach vorn gebracht haben. Und die Angestellten können entscheiden wie hoch die Bonuszahlungen der Unternehmensführung sind, weil nur die Angestellten sagen können was das Management taugt.
Ein Unternehmen stellt in meiner Sichtweise immer einen Vertrag zwischen zwei Gruppen dar, Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Er lautet in etwa „Ich verkaufe Dir meine Arbeitskraft und Du siehst zu das dass was ich für Dich fertige möglichst viel Gewinn bringt den wir uns dann Teilen“  – recht simpel eigentlich. Leider ist dieser Vertrag einseitig von Arbeitgeberseite mit Hilfe der Manager gekündigt worden. Jetzt lautet der Vertrag in etwa „Du darfst mir deine Arbeitskraft zur Verfügung stellen bis ich einen gefunden habe dem ich weniger von meinem Gewinn abgeben muss“ Wo ist denn da die Gerechtigkeit? Das Gleichgewicht in unserer „Arbeitswelt“ ist grundlegend gestört! Hier muss der Staat eingreifen – tut es aber nicht – warum auch immer. Eigentlich bräuchte man mal wieder so eine Art moderen Robin Hood – jemanden der den sogenannten „Eliten“ mal wieder ein bisschen Demut beibringt. Aber vielleicht erledigt der Volkszorn das ja bald, was ich stark hoffe.
In diesem Sinne: „Hüte Dich vor dem Zorn eines sanftmütigen Mannes.“John Dryden

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