Archive for Januar 2010

Mach klar den Kopf, das Hirn mach frei
Mittwoch, 20 Januar, 2010

Wie versprochen, oder angedroht widme ich diesem Kommentar einen eigenen Post. Der Einfachheit halber, hier nochmal der Kommentar von „Jugendschützer“:

Als Killerspiel bezeichnet man Computerspiele, die junge Menschen gründlich auf ihren letzten Tag an der Schule vorbereiten sollen. Das Genre umfasst insbesondere solche Spiele, deren Ziel darin besteht, den Spieler nicht völlig zu langweilen. Da es sich um realistische Mordsimulationen handelt, die im Auftrag des Einen sowie von einer skrupellosen, antichristlichen Industrie auf den Markt gebracht werden, um Kinder und Jugendliche im Umgang mit präzisen Schusswaffen zu trainieren, liegt hier eindeutig ein Verstoß gegen das staatliche Monopol auf Verrohung der Jugend vor.

Ich mag solche Kommentare, zeigen sie mir doch das einige Leute mit einem Weltbild durch die Gegend rennen das man 24h am Tag mit dem Kopf gegen die Wand hauen möchte. Ich gebe zu das „Jugendschützer“ einen coolen Schreibstil hat aber das wars dann auch schon.
Wieso bitte bereiten „Killerspiele“ einen auf den letzten Tag an der Schule vor? Klar, ich weiß das hier der Tag des „Amoklaufes“ gemeint ist, aber wo bitte ist die Korrelation zwischen Computerspiel und Amoklauf? Nur weil einige wichtigtuerische Psychologen die verfehlte Wahl ihres Studienfachs mit irgendwelchen Horrorszenarien zu rechtfertigen versuchen, müßen sie lange noch nicht Recht haben. Bei konsequenter Anwendung der selben Metrik nach der Computerspiele zu Amokläufen führen müßte man auch beispielsweise das Atmen, Essen und das Kleidung tragen verbieten. Denn 100% aller Amokläufer Atmen, Essen und tragen Kleidung. Merkwürdig das dort keiner einen Zusammenhang sieht! Ich behandle das Thema bereits in diesem Artikel. Das sogenannte Killerspiele versuchen zu unterhalten ist nicht zu bestreiten. Nur sind eben die wenigsten Mitglider der Zielgruppe derartiger Spiele durch Ponnystreicheln zu unterhalten und auch dem Fluffybärchen den Honig wiederzubeschaffen langweilt die Zielgruppe doch enorm. Damit wäre ich beim springenden Punkt, nämlich der Zielgruppe. Nur weil es sich hier um Spiele handelt heißt das nicht das sie für 5 Jährige gemacht sind. Solche Spiele werden für erwachsene Menschen gemacht und was das angeht sind weder Zensur noch Verbreitungsverbote in irgendeiner Form zu rechtfertigen!
Ein paar Worte zum Thema realistische Mordsimulation, ja und? Wenn ein erwachsener Mensch das Morden simulieren will, warum nicht! Er sollte es nicht in die Realität umsetzen aber das ist jedem normalen erwachsenen Menschen eh‘ klar und die jenigen, denen das nicht klar ist, werden auch nicht vom Morden abgehalten wenn wir nur noch Spiele a la „die lustigen kleinen Elfen im Glücksbärchiland“ spielen dürfen.
Wer „der Eine“ sein soll kann ich mir leider nicht erklären aber wären Mordsimulationen von einer christlichen Idustrie besser als die einer antichristlichen Idustrie? Ganz ehrlich, irgendwelche Religionsscheiße hat in dieser Diskussion nichts verloren! Andernfalls wäre ich gezwungen auf die abermillionen Toten, welche durch Religionen verursacht wurden hinzuweisen. Glaub mir „Jugendschützer“ auf dieses dünne Eis willst Du nicht!
Also geh ich über den religiösen Ausbruch hinweg und frage:
Erstens, wieso Kinder und Jugendliche? Diese Spiele sind für Erwachsene gemacht und diese haben jedes Recht nicht durch irgendeine Art von Zensur oder Verbreitungsverbot bevormundet zu werden!
Zweitens, welche Schußwaffen? Deutschland ist was das angeht demilitarisiert! Hierzulande bekommt man nicht mal ein popeliges Butterfly Messer mehr, als ob man mit einem Brotmesser keinen umbringen könnte!
Bleibt mir noch der letzte Punkt und zu gleich ein Fazit. Der Staat hat kein Monopol auf Verrohung, dies haben nur Eltern und diese nutzen es leider exzessiv aus. Da wird der Junjor lieber vorm Fernseher geparkt als sich mit dem Nachwuchs zu beschäftigen. Da ist es kein Wunder das Menschen einen respektvollen Umgang miteinander verlernen. Nicht Spiele oder Waffen sind dran Schuld das regelmäßig Schüler austicken! Die Jugend ist gefangen in einem Netz aus Leistungsdruck und menschlicher Kälte. Kein Verbreitungsverbot dieser Welt wird daran etwas ändern! Damit werden den Jugendlichen nur die Ventile genommen, wo kann man denn heutzutage noch Aggressionen abbauen? In den Wald gehen und einen Baum fällen? Na viel spass mit den Umweltschützern!
Was bei Zensur und Verbreitungsverboten immer auf der Strecke bleibt sind Individualität und Freiheit, die Freiheit sich selbst ein Bild zu machen. Nicht jeder findet das zerteilen von Pixelhaufen die einem Menschen leidlich ähnlich sehen anstößig und wer es nicht sehen will muß derartige Spiele ja nicht kaufen. Nur die Jugendschützer kehren wieder den Oberlehrer raus! Ihr müßt den denkenden Menschen nicht euren Willen unter dem Deckmantel des Jugendschutzes aufzwingen. Hat schon mal einer von euch darüber nachgedacht warum Amokläufer nie aus Familien der Unterschicht kommen? Immer sind es Kinder des gutbehüteten Mittelstandes…

Denkt mal drüber nach!

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kleiner Nachtrag zu AvP
Sonntag, 17 Januar, 2010

Ich bin mal so frei und stell hier mal einen Link zu demVideo zu den Killmoves in AvP rein, in Deutschland wird es das Game ja nicht geben… Danke an alle Jugendschützer, ihr seid weltfremde Penner!

Die Superpussy des deutschen Fernsehens…
Sonntag, 17 Januar, 2010

…ist anscheinend Jumbo Schreiner. Grade hat mich die Langeweile vor den Fernseher getrieben und was läuft? Galileo mit Jumbo Schreiner der wieder irgendwelche Essen testet. Diesesmal war es bisher „Schwarzsauer“ (eine art Suppe aus Schweinefleisch und vor allem Blut) danach gab es Kalbskopf mit Hahnenkämmen und Flußkrebsen, momentan geht es um Kuheuterschnitzel und Stierhodengeschnetzeltes. Ich kann ja verstehen das derartige Gerichte heutzutage von den meißten als ekelig empfunden werden aber wenn man sich schon vor eine Kamera stellt dann sollte man vielleicht ein klein wenig besser differenzieren können als: „Eklig, igitt, furchtbar“ Ich frag mich ja was das ganze soll. Außerdem glaube ich nicht das, sagen wir mal Biolek sich so anstellen würde! Vielleicht will er ja den Superpussy Award, meine Stimme hat er!

Zur neufassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages
Mittwoch, 13 Januar, 2010

Heute mal ein ernstes Thema, gestolpert bin ich darüber bei ODEM.blog und bei Spreeblick, die Neufassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages. Ich beziehe mich hier auf den Arbeitsentwurf Stand 07.12.2009 wie er bei ODEM.blog heruntergeladen werden kann. Ich werde diese Machwerk mal von vorn bis hinten durchsprechen ggf. wird dies ein mehrteiliger Eintrag. Fangen wir also an:

§ 5 Entwicklungsbeeinträchtigende Angebote
(1) Sofern Anbieter Angebote, die geeignet sind, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen, verbreiten oder zugänglich machen, haben sie dafür Sorge zu tragen, dass Kinder oder Jugendliche der betroffenen Altersstufen sie üblicherweise nicht wahrnehmen.

Dazu ein paar grundlegende Dinge. Was bitte sind denn Angebote, die geeignet ist, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen? Bei genauem darüber nachdenken fällt einem zwingend auf das daß einzige was geeignet sind, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen, das vorenthalten von Informationen jeglicher Art ist! Im Mittelalter hat es die Kirche mit der Inquisition versucht. Die moderne Version dessen sind Jugendschutzgesetze. Es gibt in jeder Gesellschaft nur zwei Personen die ein Recht haben einem Kind oder Jugendlichen die lektüre von Inhalten zu untersagen und zwar sind das die Eltern. Der Staat, vor allem wenn er sich Demokratisch nennt und Informations- und Redefreiheit auf seine Fahnen schreibt kann und darf hier nicht intervenieren! Es ist das Recht und die Pflicht von Eltern Ihr Kind zu schützen – diese Pflicht kann nicht auf einen Staatsapparat übertragen werden! Folglich können auch Anbiter von jugendgefährdenden Inhalten, die Existenz solcher Inhalte bezweifle ich Grundsätzlich, auch nicht dafür verantwortlich sein das besagte Inhalte von Jugendlichen nicht wahrgenommen werden können.

Die Kennzeichnung von Angeboten, die den Zugang zu Inhalten vermitteln, die gemäß §§ 7 ff. des Telemediengesetzes nicht vollständig in den Verantwortungsbereich des Anbieters fallen, insbesondere weil diese von Nutzern in das Angebot integriert werden oder das Angebot durch Nutzer verändert wird, setzt voraus, dass der Anbieter nachweist, dass die Einbeziehung oder der Verbleib von Inhalten im Gesamtangebot verhindert wird, die geeignet sind, die Entwicklung von jüngeren Personen zu beeinträchtigen. Der Anbieter hat nachzuweisen, dass er ausreichende Schutzmaßnahmen ergriffen
hat. Dieser Nachweis gilt als erbracht, wenn sich der Anbieter dem Verhaltenskodex einer anerkannten Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle unterwirft.

Der vorangehende Absatz führt schlichtweg zu allumfassender Zensur! Polemisch gesprochen kann man dazu sagen das ich, sollte das so durchgehen, lieber in China leben würde denn in China nennt man es wenigstens beim Namen „Zensur“. Wenn schon zensiert wird dann doch bitte ehrlich! Sachlich ist zu obigem Absatz zu sagen das es für den hier genannten „Anbieter“ schlicht unmöglich ist dieser Forderung nachzukommen. Weiterführend bedeutet es das jegliche private Angebote vom Netz genommen werden müssten.

Der Anbieter kann seiner Pflicht aus Absatz 1 dadurch entsprechen, dass er
1. durch technische oder sonstige Mittel die Wahrnehmung des Angebots durch Kinder oder Jugendliche der betroffenen Altersstufe unmöglich macht oder wesentlich erschwert oder
2. die Zeit, in der die Angebote verbreitet oder zugänglich gemacht werden, so wählt, dass Kinder oder Jugendliche der betroffenen Altersstufe üblicherweise die Angebote nicht wahrnehmen.

Hierzu ist zu erwähnen das besagte Pflicht in einem freiheitlich demokratischen Staat mit Rede- und Meinungsfreiheit nicht existent sein kann! Es gibt keinen Souverän der in der Lage wäre diese Pflicht zu definieren. Es ist nicht Aufgabe des Staates seine Bürger vor sich selbst zu schützen! Es ist Aufgabe des Staates seine Bürger zu schützen aber diese Aufgabe kann sich lediglich auf andere Bürger beziehen. Andernfalls wäre beispielsweise Selbstmord unter Strafe zu stellen, ebenso jegliche Art von Selbstverstümmelung wie Ritzen, Rauchen, Alkoholgenuß etc. pp. Ich gebe zu dies klingt zugegeben polemisch ist aber konsequenter weise zwingend der Fall. Die Punkte 1. und 2. sind weltfremd und nicht umsetzbar – zumindest nicht ohne Mittel wie in China anzuwenden!

Ist eine entwicklungsbeeinträchtigende Wirkung im Sinne von Absatz 1 auf Kinder oder Jugendliche anzunehmen, erfüllt der Anbieter seine Verpflichtung nach Absatz 1, wenn das Angebot nur zwischen 23 Uhr und 6 Uhr verbreitet oder zugänglich gemacht wird. Wenn eine entwicklungsbeeinträchtigende Wirkung auf Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren zu befürchten ist, erfüllt der Anbieter seine Verpflichtung nach Absatz 1, wenn das Angebot nur zwischen 22 Uhr und 6 Uhr verbreitet oder zugänglich gemacht wird. Bei der Wahl der Sendezeit und des Sendeumfelds für Angebote der Altersstufe „ab 12 Jahren“ ist dem Wohl jüngerer Kinder Rechnung zu tragen.

Sendezeiten für’s Internet, es würde den Damen und Herren der Legislative nicht schaden sich die Medien, die sie zu zensieren versuchen, auch einmal anzuschauen! Diesen Absatz kann man schlicht als kompletten Unsinn bezeichen.

Absatz 1 gilt nicht für Nachrichtensendungen, Sendungen zum politischen Zeitgeschehen im Rundfunk und vergleichbare Angebote bei Telemedien, soweit ein berechtigtes Interesse gerade an dieser Form der Darstellung oder Berichterstattung vorliegt.

Warum sollen Jugendgefährende Inhalte in Nachrichtensendungen weniger Jugendgefährdend sein? Und wer entscheidet ob „ein berechtigtes Interesse gerade an dieser Form der Darstellung oder Berichterstattung vorliegt“? Für mich heißt das das ich in Zukunft ein Nachrichten-Blog betreiben werde!

Der Anbieter hat wesentliche Informationen über den Jugendschutzbeauftragten leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten. Sie müssen insbesondere Namen, Anschrift und Daten enthalten, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation mit ihm ermöglichen.

Ich schätze damit ist dann so eine Art „Jugendschutzimpressum“ gemeint. Damit besorgte Eltern es noch leichter haben alles Mögliche was nicht in ihre Weltanschauung passt zu melden.

Auf Antrag des Intendanten kann das jeweils zuständige Organ der in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten, des Deutschlandradios und des ZDF sowie auf Antrag eines privaten Rundfunkveranstalters die KJM oder eine von dieser hierfür anerkannte Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle jeweils in Richtlinien oder für den Einzelfall von § 5 Abs. 3 abweichen, wenn die Altersfreigabe nach § 14 Abs. 2 des Jugendschutzgesetzes länger als 15 Jahre zurückliegt oder das Angebot für die geplante Sendezeit bearbeitet wurde.

Gilt das jetzt auch fürs Netz? Wohl eher nicht, ich nehme es trozdem auf weil ich ein paar Worte zum „bearbeiten von Angeboten“ verlieren möchte. Generell vertrete ich als mündiger und erwachsener Mensch die Auffassung das nur ich entscheide was ich sehen will und was nicht. Niemand hindert mich daran, „Angebote“ die ich nicht konsumieren möchte, nicht zu konsumieren! (ggf. zweimal lesen!) Es ist kein Oberlehrer nötig der entscheidet was ich sehen darf! Es wäre vollkommen ausreichend eine Altersempfehlung auszusprechen, dann weiß auch die besorgteste Mutti Bescheid und kann ihren Sprößling ins Bettchen bringen bevor er etwas zu Gesicht bekommt was Mutti verstören würde. Das kürzen von Filmen oder Spielen ist nichts anderes als ins Museum zu gehen und bei allen antiken Statuen die Penes (Penisse) und Brüste abzumeißeln! Lasst uns sämtliche Darstellungen antiker Schlachen zerstören, da werden tötungen dargestellt! Zugegeben meine Beispiele klingen grotesk aber wenn wir solchem Treiben nicht Einhalt gebieten werden meine Beispiele über kurz oder lang Realität werden. Ich erinnere hier an das was die Taliban mit den Buddastatuen in Afganistan gemacht haben, ich meine es war im Jahr 2000. Dort hat niemand die Eiferer gebremst und jetzt sind jahrtausende alte Kunstschätze zerstört. Glaubt bitte nicht das sowas bei uns nicht auch passieren kann.

Der Anbieter von Telemedien kann den Anforderungen nach § 5 Abs. 4 Nr. 1 dadurch genügen, dass
1. Angebote, die geeignet sind, die Entwicklung und Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu beeinträchtigen, für ein geeignetes Jugendschutzprogramm programmiert werden oder
2. durch ein geeignetes Zugangssystem der Zugang nur Personen ab einer bestimmten Altersgruppe eröffnet wird oder
3. er als Vermittler des Zugangs zu Inhalten Dritter ein geeignetes Jugendschutzprogramm bereit hält.

Auf deutsch übersetzt heißt das das vor jede Seite Zugangskontrollen geschaltet werden müssen. Nebenbei kann man dann das Surfverhalten der Bürger noch besser überwachen weil beispielsweise die gesehenen Inhalte dierekt einer Personalausweisnummer zugeordnet werden können. Weiterführend kann man Konsumenten „fragwürdiger“ Angebote dann auch gleich besser aus dem System entfernen. Noch wird keiner darauf sinnen aber im Grunde verhält es sich wie beim Schach, erst bringt man seine Figuren in Stellung und plötzlich steht die Demokratie selbst im Schach.

Jugendschutzprogramme müssen einen dem jeweiligen Stand der Technik entsprechenden nach den Altersstufen gemäß § 5 Abs. 1 Satz 2 differenzierten Zugang ermöglichen oder vergleichbar geeignet sein. Unabhängig vom jeweiligen Stand der Technik sind Jugendschutzprogramme nur dann geeignet, wenn sie
1. auf der Grundlage einer vorhandenen Anbieterkennzeichnung einen altersdifferenzierten Zugang zu Angeboten aus dem Geltungsbereich dieses Staatsvertrages ermöglichen,
2. eine hohe Zuverlässigkeit bei der Erkennung aller Angebote bieten, die geeignet sind, die Entwicklung von Kinder und Jugendliche aller Altersstufen imSinne von § 5 Abs. 1 Satz 1 zu beeinträchtigen, und
3. es dem Verwender ermöglichen, im Rahmen eines altersdifferenzierten Zugangs zu Angeboten, die nicht aus dem Geltungsbereich dieses Staatsvertrags stammen, festzulegen, inwieweit im Interesse eines höheren Schutzniveaus unvermeidbare Zugangsbeschränkungen hingenommen werden.

Hier ist vor allem Punkt 1. und 3. interessant. Übersetzt heißt das für mich, Angebote aus Deutschland werden grundsätzlich zensiert und der Zugriff auf Angebote aus dem Ausland wird blockiert! China hat bestimmt eine passende Filterfirewall zu verkaufen. Zum Glück ist das Wort Demokratisch kein Bestandteil des Namens dieses Landes sonst müsste man unser Land glatt umbenennen. Ich frage mich bei solchen Gelegenheiten immer ob den Verantwortlichen eigentlich bewußt ist das sie mit derartigen Gesetzen deutlich weiter gehen, und das sie damit deutlich mehr in die Freiheit der Menschen eingreifen als es die Stasi je getan hat! Ich habe mich gefreut als die DDR endlich Geschichte war, rückblickend hätte man die BRD genausogut in die DDR eingliedern können. In Sachen Rede-und Meinungsfreiheit macht das keinen Unterschied mehr.

Bei Verstößen gegen Bestimmungen dieses Staatsvertrages weist „jugendschutz.net“ den Anbieter hierauf hin und informiert die KJM. BeiVerstößen von Mitgliedern einer anerkannten Einrichtung der Freiwilligen Selbstkontrolle erfolgt der Hinweis zunächst an diese Einrichtung.

Was bitte hat eine private Organisation wie „jugendschutz.net“ in einem Gesetzestext zu suchen? Der Staat kann die Hoheit, die er im Falle Jugendschutz eh nicht inne hat, nicht an eine private Organisation veräußern! Wir reden hier nicht von einem Gebäude! Auch diese darf der Staat eigentlich nicht verkaufen weil sie der Steuerzahler bezahlt hat, aber das nur nebenbei. Die Hoheit was als jugendgefährdend angesehen wird darf auf keinen Fall der Willkür einer privaten Organisation unterliegen! Dann haben wir echt bald Inquisitorische Zustände! Das umsetzen dieses Absatzens räumt uns nach §20 Absatz 4 der Grundgesetzes:

Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

Das Recht zum Wiederstand ein und unser Gewissen verpflichtet uns hiergegen zum Wiederstand!
Für’s erste Ende ich hier, ggf. folgen noch Ergänzungen.
-Armes Deutschland!

GPS-Überwachung im Auto: Big Momma is watching you
Mittwoch, 13 Januar, 2010

heise online – GPS-Überwachung im Auto: Big Momma is watching you.

Na toll! Warum muss eigentlich der Kontrollwahn übervorsichtiger Eltern immer befriedigt werden? Es gibt Parent Logger für den Rechner damit Papa und Mama dem Nachwuchs bei seinen Internetaktivitäten nachspionieren können, GPS Recorder fürs Auto, GPRS-Ortungsservice fürs Handy ,Treppengeländer, Ofenzäune und was weiß ich nicht noch für Mist. Ja gehts noch?
Treppen- und Ofenzäune sehe ich ja vielleicht noch ein, dort geht es drum den Nachwuchs am frühzeitigen Gewinn des „Darwin-Awards“ zu hindern. Aber der Rest?
Denkt mal einer drüber nach was das Psychologisch für den Nachwuchs heißt? Der Grundtenor derartiger Tools ist „Ich vertraue meinem Kind nicht“ Tolle Wurst echt!
Was ist schlimmes dran wenn sich Junior massenweise Pornos im Netz ansieht? Das Kind könnte beim ersten Sex evtl. tatsächlich wissen was zu tun ist, Junior würde sich vielleicht nicht in Grund und Boden blamieren weil Missy eh schon x-mal Sex hatte, er zu früh kommt und er vielleicht den richtigen Eingang nicht gleich findet. Sie dagegen könnte vielleicht wissen was auf sie zu kommt. Das wäre echt furchtbar!
Welchen Grund gibt es den Nachwuchs per GPS im Auto zu überwachen? Damit Sohnemann auch ja nicht rein zufällig bei seiner Freundin vorbeiorgelt mit der er ja eh nix anzufangen weiß? – siehe oben.  Oder etwa damit noch mehr Stellen bei der Polizei gestrichen werden können weil Mommy und Daddy ja aufpassen das die Plagen nicht zu schnell ums Haus eiern?
Privatspäre ist etwas was unsere Kinder wohl nicht mehr kennenlernen werden. Schade eigentlich den Privatsphäre ist etwas sehr schönes – wenn man eine hat.
Ich frag mich was die Menschen früher so um 1980 – 90 gemacht haben? Eine grausame Zeit! Die Kids konnten einfach nicht kontrolliert werden, wahrscheinlich ist die Kriminalität deswegen gestiegen.
Aber was reg‘ ich mich auf, warum sollen Eltern nicht das selbe mit ihren Sprösslingen tun dürfen wie es Staaten in der sogenenannten „freien Welt“ es mit ihren Bürgern tun.
Bleibt die Frage: muß man das akzeptiern?

Ich hasse auch Dienstage…
Dienstag, 12 Januar, 2010

Arrrrgh, ich hasse auch Dienstage! Was für ein Scheißdreck, warum müssen sich alte Bekannte immer Morgens melden, 30 Sekunden bevor mein Wecker klingelt? Ich fühle mich um meinen Schlaf betrogen, ich könnte Brandbomben werfen! (Gut Brandbomben könnte ich 24h täglich werfen, aber egal…) Warum kann man jemandem nach Jahren der Funkstille nicht 20 Uhr eine SMS schreiben, warum früh? Entsprechend gut gelaunt hab ich mich dann heute früh aus meinem Bett geschält und bin zur Arbeit gefahren, wie Gestern auch wurden die Parkplätze bereits Knapp, gestern gab es keine mehr als ich ankam. Ich versteh das nicht, wenn kein Schnee liegt gibts das Problem irgendwie nicht, dann kommen nämlich die Meißten mit der Bahn. Wieso man jetzt bei Schnee und Eis nicht die Bahn nehmen kann erschließt sich mir irgendwie nicht! Wohlgemerkt ich rede hier von der Straßenbahn! Ich wette das ist weil die Penner nicht im kalten stehen und auf die Bahn warten wollen. Die sollen sich verdammt nochmal vernünftig anziehen, so schnell erfriert man schon nicht! Ich kann den Tag jetzt schon nicht leiden.

News: Aliens vs. Predator – Entwickler beklagt Zensur in Deutschland | PC | Action | GameStar.de
Montag, 11 Januar, 2010

News: Aliens vs. Predator – Entwickler beklagt Zensur in Deutschland | PC | Action | GameStar.de.

Was soll ich dazu sagen? Armes Deutschland!
Und gleichzeitig kann ich SEGA und Rebellion für ihre Haltung nur gratulieren! Bitte mehr davon, mehr Publisher und Hersteller und auch Filmemacher die ihre Werke nicht von Zensur verunstalten lassen! Warum auch? Es gibt keinen Grund dafür! Amokläufer werden immer Amoklaufen, auch wenn es gar keine Spiele mehr in Deutschland gibt. Ich wage zu behaupten das die Anzahl der Amokläufe ansteigen würde wenn man nur noch Hasensteichel- und Ponnyfütterspiele hätte. An die USK und an alle Zensurbehörden in unserm Land, wenn es mir mein Leben wert wäere würde ich ja glatt mal mit einem Küchenmesser Amoklaufen nur damit ihr Idioten begreift das man auch Amoklaufen kann ohne Egoshooter zu spielen (Ich bin dazu nämlich zu doof!) und das man Menschen auch mit Messern umbringen kann die zwar unter das Waffengesetz fallen aber eben zum Brot schneiden gedacht sind.
Ganz ehrlich mit Freiheit und Demokratie hat dieses Land nicht mehr viel gemein! Ich frage mich warum das anscheinend hauptsächlich ein deutsches Phänomen ist? Momentan darf man bei uns im Fernsehen wenigstens noch zu jeder Tages- und Nachtzeit Titten zeigen, ich bin ja mal gespannt wann das dem Amerikanischen Modell folgend auch verboten wird! Armes Deutschland!

Wissen, worum es geht: Karikaturen erneut gedruckt – n-tv.de
Freitag, 8 Januar, 2010

Wissen, worum es geht: Karikaturen erneut gedruckt – n-tv.de.

Ja ja die Mohammed Karikaturen mal wieder! Wenn der Islamist mal einen Groll gegen einen hegt wird man das so schnell nicht mehr los! Welch Glück das Mohammed ihnen gleich auch noch den Djihad gebracht hat! Bei der Gelegenheit frage ich mich ob der Islam auch noch andere Problemlösungsstrategien als Mord kennt? Allzuweit kann es bei den so genannten Islamisten mit ihrer Koranfestigkeit ja nicht sein, denn im Koran steht auch das man Menschen nicht töten soll. Was mich angeht haben die Islamisten jedenfalls ihr Ziel erreicht! Ich bin nicht der Meinung das sie das Recht haben von mir als gleichgestellt angesehen zu werden.  Weil auch Sie mich nicht als ihnen gleichgestellt ansehen. Ganz ehrlich ich bin zwar für Toleranz aber wir müssen nicht alles Tolerieren! Was den Fall der Mohammed Karikaturen angeht frage ich mich immernoch an was sich die Moslems eigentlich hochziehen? Bilder des Propheten zu zeichnen ist dem Moslem verboten, gut sei’s drum. Ich bin kein Moslem und ich male wen ich will und wie ich will! Auch Mohammed! Der Koran ist für mich nicht bindend und ich lass mir von religösen Faschisten nicht vorschreiben was ich denken, sagen, schreiben oder malen darf! Und damit ihr seht das ich es ernst meine, hier meine eigene Mohammed Karikatur! Um genau zu sein ist der Islamismus die Karikatur des Islam, daran sollten die Moslems vielleicht mal arbeiten! Jeder Moslem der sich jetzt angegriffen fühlt sollte sich als erstes mal Gedanken über Toleranz andersdenkenden gegenüber machen ! Desweiteren sollte er mal drüber nachdenken wie ich überhaupt drauf komme sowas zu malen! Und last but not least sollte er drüber nachdenken wie er dieses Bild verändern kann, das geht weder mit einer Kalaschnikov noch mit einer Bombe, dadurch wird das Hakenkreuz nur noch größer! Toleranz wäre ein Ansatz! Für jene die das nicht verstehen: Fickt euch, wir können auch anders!

Reichtum: Die dunkle Seite des Geldes – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft
Donnerstag, 7 Januar, 2010

Reichtum: Die dunkle Seite des Geldes – SPIEGEL ONLINE – Nachrichten – Wirtschaft.

Aus aktuellem Anlass, siehe Link, habe ich mich entschieden die aktion „Ariton hilft“ zu starten. Menschen mit schier unlösbaren Problemen werde ich hier Wege aufzeigen wie sie mit meiner Hilfe ihre Probleme in den Griff bekommen.
Den in dem Artikel beschriebenen Härtefällen kann ich aufgrund jahrelanger Erfahrung im Bereich Finanzmanagement mit dem von mir Persönlich entwickelten MoneyBlackHoleModell (MBHM) weiterhelfen. Die prinzipielle Funktionsweise des Modells ist recht einfach. Unter Zuhilfenahme geeigneter Moneydistibutionsalgorithmen werden die Finanzmittel von mir zurück an die Industrie verteilt und somit wieder in den Volkswirtschaftlichen Geldkreislauf eingebracht. Die Milliarden bitte nach vorheriger Absprache mit mir auf eines meiner Konten überweisen, ich kümmere mich dann persönlich um die Kohle! Es wäre doch gelacht wenn ich jemandem der Angst hat seine Freunde würden ihn nur seines Geldes wegen mögen nicht helfen könnte. Ich nehm die Kohle und mein Klient kann sich an echten Freunden erfreuen!

Ich mag Umweltschützer…
Donnerstag, 7 Januar, 2010

…sie haben mir zumindest den gestrigen Tag versüßt! Irgendwie sind es aber auch schon ein paar komische Kerlchen. Mit einer 12 Tonnen Nußschale in den Weg eines mindestens 10 Mal schwereren Walfängers zu fahren ist, ich sag mal witzig. Ich anstelle der Sea Shepherd Jungs hätte vielleicht mal in Physik aufgepasst und mir Begriffe wie Masse und Trägheit erklären lassen aber das ist ja deren Ding. Schade um das schöne Boot! Allerdings finde ich ja das die „Earthrace“ so wie die „Ady Gil“ ursprünglich hieß designmäßig nicht zu einer Umweltschutzorganisation passt, von daher ist’s vielleicht ja nicht ganz schlecht das es jetzt kaputt ist. Vielleicht sollten die Umweltfuzzies, wenn sie schon die harten markieren wollen, auch konsequent sein und eher in ein Torpedoschnellboot investieren! Dann können sie den Walfängern wenigstens direkt eine auf den Pelz brennen, schade wäre es nicht, anstatt ihr Schiffchen zu verschrotten und dann rumzuheulen. Letztendlich muß man den ganzen Umweltschützern eh inkonsequenz vorwerfen! Wenn sie es ernst meinen würden (was sie aus meiner sicht nicht tun) dann müßten sie das Problem an der Wurzel angehen und die Ausrottung der Menschheit in Angriff nehmen. Das heißt das jeder hergelaufene Al Kaida Terrorist ein konsequenterer Umweltschützer ist als diese weinerlichen Späthippies!