GPS-Überwachung im Auto: Big Momma is watching you


heise online – GPS-Überwachung im Auto: Big Momma is watching you.

Na toll! Warum muss eigentlich der Kontrollwahn übervorsichtiger Eltern immer befriedigt werden? Es gibt Parent Logger für den Rechner damit Papa und Mama dem Nachwuchs bei seinen Internetaktivitäten nachspionieren können, GPS Recorder fürs Auto, GPRS-Ortungsservice fürs Handy ,Treppengeländer, Ofenzäune und was weiß ich nicht noch für Mist. Ja gehts noch?
Treppen- und Ofenzäune sehe ich ja vielleicht noch ein, dort geht es drum den Nachwuchs am frühzeitigen Gewinn des „Darwin-Awards“ zu hindern. Aber der Rest?
Denkt mal einer drüber nach was das Psychologisch für den Nachwuchs heißt? Der Grundtenor derartiger Tools ist „Ich vertraue meinem Kind nicht“ Tolle Wurst echt!
Was ist schlimmes dran wenn sich Junior massenweise Pornos im Netz ansieht? Das Kind könnte beim ersten Sex evtl. tatsächlich wissen was zu tun ist, Junior würde sich vielleicht nicht in Grund und Boden blamieren weil Missy eh schon x-mal Sex hatte, er zu früh kommt und er vielleicht den richtigen Eingang nicht gleich findet. Sie dagegen könnte vielleicht wissen was auf sie zu kommt. Das wäre echt furchtbar!
Welchen Grund gibt es den Nachwuchs per GPS im Auto zu überwachen? Damit Sohnemann auch ja nicht rein zufällig bei seiner Freundin vorbeiorgelt mit der er ja eh nix anzufangen weiß? – siehe oben.  Oder etwa damit noch mehr Stellen bei der Polizei gestrichen werden können weil Mommy und Daddy ja aufpassen das die Plagen nicht zu schnell ums Haus eiern?
Privatspäre ist etwas was unsere Kinder wohl nicht mehr kennenlernen werden. Schade eigentlich den Privatsphäre ist etwas sehr schönes – wenn man eine hat.
Ich frag mich was die Menschen früher so um 1980 – 90 gemacht haben? Eine grausame Zeit! Die Kids konnten einfach nicht kontrolliert werden, wahrscheinlich ist die Kriminalität deswegen gestiegen.
Aber was reg‘ ich mich auf, warum sollen Eltern nicht das selbe mit ihren Sprösslingen tun dürfen wie es Staaten in der sogenenannten „freien Welt“ es mit ihren Bürgern tun.
Bleibt die Frage: muß man das akzeptiern?

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