Zeit für Efrauzipation Teil 3


Hier ist dann der versprochene Artikel zu „Egals“ Kommentar
Nur um das ganze nochmal unmißverständlich klar zu Machen, ich habe in keinem meiner Artikel den Frauen irgendwelche Rechte abgesprochen!
Ich habe lediglich gesagt das Gleichberechtigung doch mal eine schöne Sache wäre. Jeder Mensch der für Gleichberechtigung kämpft darf eben nicht nur für die besserstellung der eigenen Gruppe kämpfen. Genauso sollte man auch fähig sein nicht per se vorauszusetzen das eine Gruppe pauschal übervorteilt ist. Ergo bringt es dich offenbar auf die Barrikaden das ich für Gleichberechtigung der Männer eintrete! Warum? Deutlicher kann man nicht mit zweierlei Maß messen!
Ich verdeutliche das mal anhand der Wehrpflicht, weitere Beispiele für die diskriminierung von Männern kann man unter anderem auf den Seiten von MANNdat finden.
Also zur Allgemeinen Wehrpflicht: Als erstes eine kleine Exkursion in die derzeitige Gesetzeslage. Seit nunmehr etwa 9 Jahren dürfen Frauen in der Bundeswehr auch den Dienst an der Waffe leisten. Der Einwand von „Egal“ das Frauen nur im Militärmusicorps oder im Sanitätsdiesnt arbeiten dürfen ist leider ein klein wenig veraltet. Recherchieren ja, aber bitte richtig meine gute! Frauen dürfen heute genau wie Männer in allen Bereichen der Bundeswehr dienen und sie tun dies auch! Und ich finde das gut so! Der springende Punkt aber ist: Frauen dürfen, Männer müssen!
Ich weiß nicht ob den meißten Frauen bewußt ist was es bedeutet Totalverweigerer zu sein? Das heißt derzeit noch in 100% aller Fälle das man(n) als Vorbestrafter durchs Leben geht, mit allen negativen Folgen, ganze Lebenswege verschließen sich einem dadurch. Man kann kein Lehrer mehr werden, auch kein Polizist, jegliche Art von Beamtentätigkeit ist damit unerreichbar. Alles nur weil man ein Mann ist und daher zum Dienst für das Land gezwungen wird! Den Männern wird hier ein Jahr ihres Lebens vom Staat gestohlen. Was dem ganzen dann noch die Krone aufsetzt ist die Tatsache das das Bundesverfassungsgericht die Paragraphen 3 und 12 für gleichwertig erklärt hat!
Sprich, der Paragraph der sagt: „Männer und Frauen sind vor dem Gesetz gleichberechtigt“ und der Paragraph der sagt: „Nur Männer müssen Wehrdiest leisten“, sollen gleichwertig sein? Kein klardenkender Mensch kann hier eine Gleichwertigkeit erkennen können. Hier handelt es sich eindeutig und unwiderlegbar um eine Diskriminierung der Männer aufgrund ihres Geschlechts durch den Gesetzgeber!
Ein weiteres Beispiel gefällig? Nehmen wir das Sorgerecht…
Nach einer Scheidung oder Trennung hat der Vater nicht den Hauch einer Chance das Sorgerecht für sein Kind zu bekommen wenn es der Mutter nicht passt. Das Kindeswohl steht dabei nicht zur Debatte. Ein Vater hat kein Recht herauszufinden ob das „gemeinsame“ Kind auch wirklich sein eigenes ist solange die Mutter dem nicht zustimmt. Wird in einer Ehe ein Kind geboren ist es automatisch das Kind des Vaters ungeachtet der Tatsache ob es wirklich genetisch das Kind des Vaters ist. Wird die Ehe geschieden ist der Mann mitunter für ein Kind unterhaltspflichtig das nicht seines ist und er kann nichts dagegen tun. Ja wo ist denn da die Gerechtigkeit oder gar die Gleichbrechtigung? Diese ganze Gesetzeskonstruktion ist eher ein Freifahrtschein zum kosequenzlosen Fremdgehen für Frauen! Gerecht wäre es erstmal die tatsächliche Vaterschaft festzustellen bevor ein Mann Unterhalt für ein Kind zahlen soll und zwar unabhängig davon ob es der Mutter passt oder nicht.
Fazit: „Justitia mag zwar blind sein aber sie ist eben eine Frau!“
Ein Beispiel für die diskriminierung von Männern hab ich noch, diesmal nicht von seiten des Gesetzgebers sondern von seiten der Gesellschaft an sich. „Egal“ hat es bereits angedeutet nur eben nicht konsequent zuende gedacht! Es geht um Männer als Kindergartenerzieher, ja ich räume ein das es sicher nicht viele Männer gibt die einen derartigen Berufsweg anstreben aber eines ist sicher: Einstellungschance gleich Null! Und warum? Weil einem Mann der Kindergärtner werden möchte zweifelsohne von den Eltern der Kinder des fraglichen Kindergartens pädophile Absichten unterstellt würden! Wenn ich Quotenregelungen befürworten würde, dann würde ich hier eine fordern! Ich finde sogar das die in obigem Beispiel beschriebene Situation schwerer wiegt als die Situation das nur eine von 10 Magagern eine Frau ist weil hier aufgrund des Geschlechts kriminelle Absichten unterstellt werden! Aber außer mir stört das ja keinen und vorallem Frauen nicht weil ja dann kein Kerl in ihre „Bildungshoheit“ reinpfuscht.
Warum bin ich eigentlich gegen Quotenregelungen? Ganz einfach, weil Quoten ebenfalls eine Form der Diskrimminierung darstellen nur eben andersrum. Ich habe auch keinen Vorstandsposten, warum nicht? Weil ich ein recht durchschnittlicher Kerl mit einer großen Klappe bin! Der Anteil von Durchschnitstypen mit großer Klappe in Vorstandspositionen ist Null! Sollte man deswegen eine Quote fordern? Blödsinn! Typen wie ich erfüllen nicht die Anforderungen für einen derartigen Posten und wenn es nur an der „Restethik“ liegt die ich noch haben mag.
Das ist eben auch der Punkt an der Frauenquote bei Managementposten, es gibt bereits Frauen in Vorständen aber das sind dann Frauen die auch die Ellenbogen dafür haben in dieser Umgebung bestehen zu können und diese Frauen wollen auch dieses Leben führen das mit einem solchen Posten verbunden ist. Ich hätte auch gern die Kohle die so ein Topmanager bekommt aber in einem intriganten machtjunkie Milieu will ich deswegen noch lange nicht arbeiten.
Meine These an der Stelle: „Frauen die alle nötigen Qualifikationen mitbringen um in einem Vorstand zu Arbeiten und dies auch wollen, die tun das bereits!“
Vielleicht sollte man in unseren Bildungseinrichtungen den Kindern auch mal ein paar männliche Tugenden beibringen anstatt nur weibliches Verhalten zu fördern und dann für Jobs bei denen weibliche tugenden nicht gefragt sind Quoten zu fordern.

In diesem Sinne: „An vielen Frauen heutzutage ist ein Mann verlorengegangen. Und an vielen Männern auch.“ – Hanne Wieder

Ps: Ein kleiner Nachsatz, zu der Kamelopedia. Implizit bezeichnet „Egal“ mich also als Kamel! Weil ich also finde das es Gleichberechtigung auch für Männer geben sollte. Das läßt tief blicken, leider nicht zu deinen gunsten Egal.

Advertisements
%d Bloggern gefällt das: